Häufig gestellte Fragen

Die schnelle Hilfe zum Thema Erdgas

Warum werden Gaszähler gewechselt?

Die Eichgültigkeitsdauer beträgt für Gaszähler in den Haushalten acht Jahre. Danach müssen sie entweder ausgewechselt werden oder können, sofern es keine Beanstandungen der Messgenauigkeit gibt, um weitere vier Jahre im Einsatz bleiben. Dafür müssen sie allerdings vorher ein Stichprobenverfahren bestanden haben. Dies bedeutet, aus allen Zählern eines Jahrgangs und gleicher Bauart eine bestimmte Anzahl Gaszähler nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und von einer staatlich zugelassenen Prüfstelle kontrolliert wird.

Was versteht man unter Nennleistung?

Die Nennleistung ist in erster Linie eine wichtige Kundeninformation über den Anschlusswert bzw. die Leistungsaufnahme eines Gerätes. Als Nennleistung eines Gebrauchsgerätes, z. B. Gasheizkessel bezeichnet man die unter Normalbedingungen im Dauerbetrieb maximal erreichbare Leistung. Die Nennleistung wird in kW angegeben.

Warum riecht Erdgas?

Odorierungsstoffe machen das von Natur aus geruchlose Erdgas riechbar. Sie werden von den örtlichen Gasversorgern beigemischt, sobald sie das Gas aus dem Fernleitungsnetz übernehmen. Dadurch erhält das Gas schon weit unterhalb einer zündfähigen Konzentration einen wahrnehmbaren penetranten Geruch, der frühzeitig auf Undichtigkeiten hinweist.     (Quelle: Ruhrgas AG)

Warum sollten Gasgeräte regelmäßig gewartet werden?

Die regelmäßige Wartung durch den Fachmann ist eine wichtige Voraussetzung für den dauerhaft einwandfreien und zuverlässigen Betrieb. Sie gewährleistet, dass die Geräte möglichst umweltschonend und wirtschaftlich arbeiten.

Was bedeutet der Grundpreis auf der Jahresverbrauchsabrechnung?

Neben dem Arbeitspreis ist der Grundpreis der zweite Bestandteil der Erdgasrechnung. Den Grundpreis für ein Jahr berechnen wir zur Abdeckung der Kosten für Gastransport, Unterhaltung der Netze und das Bereithalten der erforderlichen Gasmengen, einen Anteil für die Messung des Gases und für die Abrechnung.

Wer ist zuständig für die häusliche Gasinstallation und den Anschluss von Gasgeräten?

Die Verlegung von Gasleitungen innerhalb des Hauses und der Anschluss von Gasgeräten ist die Aufgabe des SHK (Sanitär-Heizung-Klima)-Fachhandwerks. Dabei dürfen die Arbeiten nur von Betrieben durchgeführt werden, die eine entsprechende Vereinbarung mit der EMS abgeschlossen haben.

Welche Aufgaben hat der Schornsteinfeger beim Einsatz von Gasgeräten?

Der Bezirksschornsteinfegermeister ist Ansprechpartner in allen Fragen der Abgasabführung, auch im Hinblick auf den Immissionsschutz. Er überprüft neue Heizungsanlagen vor der Inbetriebnahme. Bei bestehenden Anlagen kontrolliert er regelmäßig die Abgaswerte und Abgaswege sowie das Umfeld (zum Beispiel, ob die Verbrennungsluftversorgung gewährleistet ist).

Was bedeutet der Faktor auf der Jahresabrechnung?

Die abgenommene Gasmenge wird in m3 angezeigt. Die m3 werden mit einem Faktor multipliziert, der sich daraus ergebene Wert ist die abzurechnende Menge in Kilowattstunden.
Der Faktor setzt sich zusammen aus der Zustandszahl und dem Brennwert des Gases.
Grundlage zur Errechnung der Zustandszahl ist die mittlere Gastemperatur, der Luftdruck am Ort und der Effektivdruck des Gases.
Der Brennwert ist die bei vollkommener Verbrennung frei werdende Wärmemenge. Er ist von der Förderstelle des Gases abhängig. Erdgas ist ein Naturprodukt. Es stammt aus verschiedenen Erdgasvorkommen, daher schwanken Zusammensetzung und Energiegehalt.
Für alle Verbrauchsabrechnungen wird der Brennwert für den jeweiligen Abrechnungszeitraum aus den Monatswerten ermittelt.

Kontakt

Erdgas Mittelsachsen GmbH
Karl-Marx-Str. 18
39218 Schönebeck

Telefon 03928 789-333
Telefax 03928 789-368
E-Mail: info@e-ms.de

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