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Modern heizen „Am Schlossfeld“

EMS baut Heizhaus in Nienburg (Saale)

Das Baufeld verändert sich täglich - im Wohnquartier „Am Schlossfeld“ in Nienburg (Saale). Die EMS investiert dort in den Bau eines modernen Heizhauses rund 850.000 Euro. Mit zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) und vier Brennwertkesseln – jeweils erdgasbetrieben - wird von dort aus künftig eine moderne Wärme- und Warmwasserversorgung für die insgesamt 310 Wohnungen der Bernburger Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH sichergestellt.

Bislang erfolgt die Wärmeversorgung der Objekte auf unterschiedliche Art und Weise – mit zentralen Wärmeerzeugungsanlagen auf Erdgas-Basis je Wohnblock bzw. je Eingang. Hinzu kommen Erdgas-Wärmeerzeugungsanlagen je Wohnungseinheit sowie vereinzelt auch noch Kohleheizungen.

„Effizient ist das wahrlich nicht. Um so mehr freuen wir uns, dass wir dieses für uns schon recht große Projekt, welches den Heizkomfort für die Mieter deutlich erhöhen wird, jetzt für die BBG als Partner realisieren können“, erklärt Jens Brenner.

Die EMS und die BBG arbeiten im Bereich der Wärmeversorgung schon seit 2003 zusammen. Jens Brenner: „In Güsten haben wir ein Heizhaus übernommen, welches wir 2012 ebenfalls mit einer neuen Wärmeerzeugungsanlage mit BHKW ausgestattet haben. Die Anlage dort ist etwas kleiner als die in Nienburg.“

„Das Heizhaus in Nienburg ist technisch gesehen schon eine Herausforderung, gerade auch mit den BHKW. Aber wir haben erfahrene Partner unserer Seite, die solche Projekte schon öfter realisiert haben“, verrät Jens Knabe, bei der EMS Leiter des Fachbereiches Energiedienstleistungen.

Gräben schließen

Im ersten Bauabschnitt erfolgen zunächst die Errichtung des Heizhauses und die Verrohrung Dr.-Wilhelm-Külz-Straße. Dieser Abschnitt soll bereits zum Beginn der nächsten Heizperiode in Betrieb genommen werden.

Der zweite Bauabschnitt sieht die Erweiterung Kesselanlage sowie die Verrohrung der Richard- und der Ascaniastraße vor.

In einigen Häusern müssen lediglich die neu zu errichtenden Wärmeübergabestationen mit dem bereits vorhandenen Leitungssystemen verbunden werden. In anderen Blöcken muss die Hausinstallation von Etagenheizungen pro Wohnung auf eine zentrale Versorgung umgestellt werden. Diese Baumaßnahme wird durch die BBG erfolgen. Für die künftige Versorgung der Heizzentrale wird auf einer Länge von etwa 280 Metern eine Gasleitung neu verlegt. Dies erfolgt zusammen mit der Verlegung der Wärmetrasse in einem Graben.

„Als einen möglichen dritten Bauabschnitt können wir uns außerdem die Erschließung der benachbarten Einfamilienhaussiedlung vorstellen, sofern ausreichend Anlieger ihr Interesse bekunden. Unsere Mitarbeiter werden dazu das Gespräch suchen“, so EMS-Geschäftsführer Jens Brenner.

EMS-Flyer Energiedienstleistungen