Mitteldeutsche Kammerphilharmonie spielt Benefizkonzert für das Schloss Zerbst
Zerbst/Anhalt. Die Gasstadtwerke Zerbst GmbH und ihr Partnerunternehmen Energie Mittelsachsen GmbH bringen die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck nach Zerbst/Anhalt. Am Freitag, 6. November 2026, entführt der Klangkörper das Publikum in der Stadthalle auf eine musikalische Reise über den großen Teich. Chefdirigent Jan Michael Horstmann hat das Konzertprogramm mit „Ein amerikanisches Tagebuch“ überschrieben.
Neben dem musikalischen Genuss können die Besucher mit dem Kartenerwerb auch noch Gutes tun – für den Förderverein Schloss Zerbst. Durch das Engagement der beiden Energieunternehmen kann der Erlös aus dem Kartenverkauf direkt an den Förderverein fließen – für den Erhalt der vorhandenen Bausubstanz des Schlosses der Familie von Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst, der späteren russischen Zarin Katharina II.
„Um Fördermittel für weitere Investitionen in das Gebäude zu beantragen und dann tatsächlich auch zu erhalten, bedarf es stets eines nicht unerheblichen Eigenanteils, den wir als Verein aufbringen müssen. Allein aus den Mitgliedsbeiträgen ist das nicht zu bestreiten. Daher sind wir froh und dankbar über die langjährige Unterstützung im Rahmen der Serenadenkonzerte“, betont Dirk Herrmann, Vorsitzender des Schloss-Fördervereins.
Und worauf dürfen sich die Konzertgäste freuen?
Zunächst auf einen Abstecher in die Metropole New York, dem „Big Apple“, wo sich eifrige Sekretärinnen an ihren Schreibmaschinen die Finger wund schreiben. Das Ganze kongenial musikalisch dargestellt in Leroy Andersons populärem „Typewriter“ und umgesetzt von der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie. Zuvor gibt es das humorvolle „Fiddle Faddle“ vom selben Komponisten.
Danach geht es ins sonnige Arizona, wo eine junge Frau im düsteren Motel eines gewissen Norman Bates absteigt und ein nervenaufreibendes Drama seinen Lauf nimmt. Mit Bernard Herrmanns Suite aus „Psycho“ wird so mancher Konzertbesucher die Bilder aus Alfred Hitchkocks legendärem Thriller vor Augen haben.
„In Connecticut machen wir in einem evangelikalen Sommercamp Station und begegnen dort dem jungen Komponisten Charles Ives und seiner Sinfonie Nr. 3“, wie Jan Michael Horstmann verrät. Bezeichnenderweise trägt das Stück den Titel „The Camp Meeting“.
Zum großen Finale erklingt eine Suite aus dem bekannten Leonard-Bernstein-Musical „West-Side-Story“, u.a. mit dem temperamentvollen „America“.
Zuvor blättern der aus Staßfurt stammende Pianist Kilian Scholla und das Orchester in Mia Brentanos „American Diary“. Dieses musikalische Reisetagebuch, dem das Benefizkonzert seinen Namen verdankt, erzählt von ihrer Tour durch die Vereinigten Staaten. Jazzige Harmonien treffen hier auf ein klassisches Streichorchester und ein im erzählerischen Plauderton brillierendes Soloklavier, mit Melancholie und Fernweh.
Zu erleben sein wird dieser klangvolle Amerika-Trip am 6. November um 19 Uhr in der Zerbster Stadthalle. Eintrittskarten für das Benefizkonzert gibt es in der Zerbster Touristinformation, Schlossfreiheit 12 (Telefon 03923 754225). Konzerttickets gibt es auch direkt im Schloss, u.a. zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September.
Ansprechpartner für die Presse: Frank Sieweck, Telefon 03925/9882-360; 015155143595; f.sieweck(at)e-ms(dot)de
