Jetzt, nach gut eineinhalb Jahren stellten Michael Lüders und seine Mitstreiter vom Feuerwehr-Förderverein die ersten Ergebnisse der Umsetzung vor.
Am Ortsrand der Stadt Güsten befindet sich der Standort der Alten Feuerwache. Von 1930 bis 1949 stellte sie den Hauptsitz der 1872 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr dar. Ehe die Räumlichkeiten schließlich aus allen Nähten platzten.
„Die neue Wache am Ernst-Thälmann-Platz mit all ihren Vorteilen ließ unsere Alte Wache in einen langen Winterschlaf fallen“, erinnert sich Michael Lüders. Viele wichtige Arbeiten und Projekte hatten einfach Vorrang.
Dennoch, die Alterskameraden kümmerten in der Vergangenheit um den alten Standort, der überwiegend als Lager für Ausrüstungsteile, aber auch für historische Technik genutzt wurde.
Mittlerweile hatte sich aber die Zielstellung rund um die Alte Wache erheblich verändert. Die Einsatzabteilung sowie die Kinder- bzw. Jugendfeuerwehr nutzen das Gelände für die umfangreiche praktische Ausbildung. Die Kinder und Jugendlichen werden stetig an Dinge wie Kameradschaft und Traditionsbewusstsein herangeführt, um sie langfristig an die große „Familie Feuerwehr“ zu binden.
Um dafür bessere Voraussetzungen zu schaffen, mussten ein Aufenthaltsraum sowie ein Sanitärbereich geschaffen werden. Das Ganze erfolgte vorwiegend in Eigenleistung. Die Güstener Kameraden gingen mit breit gefächerten Facharbeiter- und diversen Meisterabschlüssen, mit Sach- und Fachverstand ans Werk. Die notwendige Stundenanzahl für die geleistete Ehrenarbeit ist nur zu schätzen.
Dennoch bedurfte es auch nicht unerheblicher finanzieller Hilfe. „Von daher freuen wir uns, dass wir das Projekt ,Alte Wache‘ hier in Güsten im Rahmen unserer Weihnachtsspende 2024 unterstützen konnten“, betont EMS-Sprecher Frank Sieweck. Und: Das Ergebnis ist wirklich beachtlich!








