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EMS als Gastgeber der diesjährigen Landesinstallateursausschusses

Wasserstoff im Gasnetz und wie gehen wir zukünftig damit um?

EMS war Gastgeber für den Landesinstallateursausschuss

Staßfurt-Brumby.

Die Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS) war im Herbst Gastgeber für die zweite Jahrestagung des Landesinstallateurs-Ausschusses Gas/Wasser (LIA) Sachsen-Anhalt.

Das Gremium fördert die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen den Netzbetreibern und Installationsunternehmen auf Landesebene. Im LIA Sachsen-Anhalt arbeiten Vertreter der BDEW-Landesgruppe, des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima (SHK) und mehrere Netzbetreiber mit. Das Gremium, dem die EMS als Erdgasnetzbetreiber angehört, trifft sich zweimal im Jahr.

Zu Beginn dieser Sitzung gab EMS-Geschäftsführer Jens Brenner einen Einblick in die Geschichte des regionalen Energieversorgers aus dem Salzlandkreis und sprach über gegenwärtige sowie zukünftige Projekte. Zu letzteren zählt unter anderem die Energieregion Staßfurt. Gemeinsam mit weiteren Partnern engagiert sich die EMS hier für die zukunftsweisende Nutzung von Wasserstoff. Per Elektrolyse soll dort einmal aus Windstrom Wasserstoff gewonnen werden. Dessen Anwendung als Kraftstoff, die Einspeisung ins Erdgasnetz bzw. eine Methanisierung sind mögliche Projektziele. Ein weiteres Wassersoff-Projekt soll unter Mitwirkung der EMS in Zerbst/Anhalt realisiert werden.

Dieser Exkurs passte genau in ein Schwerpunktthema der Tagesordnung im Staßfurter Salzlandcenter: H2-Einspeisung in die Erdgasnetz-Infrastruktur

Marcus Wiersig vom DBI - Gastechnologischen Institut gGmbH Freiberg sprach in diesem Zusammenhang über Gas-Installationsanlagen und -Anwendungen und was im Hinblick auf die zukünftige Einspeisung von Wasserstoff bereits jetzt bei Neuanlagen zu beachten ist und wie vorhandene Anlagen auf das neue Medium reagieren. Anhand der Auswertung diverser Versuchsreihen konnte er seine Ausführungen sehr anschaulich präsentieren und mit konkreten Daten und Fakten belegen sowie auf spezielle Fragen der Mitglieder souverän antworten.

Die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH ist 1991 aus den gastechnischen Abteilungen des Deutschen Brennstoffinstituts Freiberg (DBI) hervorgegangen.

Ansprechpartner für die Presse: Frank Sieweck, Telefon 03925/9882-360; 015155143595; f.sieweck@e-ms.de.